Begleitung bei fortgeschrittener Demenz
Auch wenn Worte weniger werden, kommunizieren wir -
nur auf eine andere Art und Weise.
Bei fortgeschrittener Demenz verändert sich die Art der Kommunikation.
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Mit der Sprache, wie wir sie gelernt haben, erreichen wir den Menschen irgendwann nicht mehr.
Worte, Erklärungen und Fragen reichen dann oft nicht mehr aus.
Dann beginnt eine andere Form von Kommunikation:
Die Augen erzählen.
Die Mimik zeigt Gefühle.
Die Körperhaltung zeigt, wie sich eine Situation anfühlt.
Das Verhalten zeigt, was Worte nicht mehr ausdrücken können.
Dann geht es um Spüren. Einfühlen. Wahrnehmen. Genau hinsehen.
Und dafür braucht es mehr als Wissen.
Es braucht Erfahrung.
Einfühlungsvermögen.
Vertrauen.
Respekt.
Und den Blick für die Würde dieses Menschen.
"Der Mensch spricht weiter. Wir müssen nur lernen, ihn anders zu hören."
Das wichtigste bei dieser Art der Begleitung ist.
Vertrauen - vertrauen darauf.
Ich gehe nicht, nur weil es schwieriger wird.
Beziehung bedeutet für mich, zu bleiben.
Nicht nur solange Begleitung leicht ist.
Sondern auch dann, wenn ein Mensch seine letzte Lebensphase erreicht.